Kein Immobilien CROWDFUNDING mehr? Das will der Verbraucherzentrale Bundesverband

Da sind wir dann voll auf der Seite der Verbraucherzentralen. Crowdfunding für Immobilienprojekte, das war sicherlich bei der Einführung des Crowdfundings in Deutschland nicht angedacht. Genau dieses Immobilien-Crowdfunding macht aber mittlerweile fast 50% des Umsatzes im Crowdfundingbereich aus. Eine gefährliche Entwicklung, wenn etwas nicht Gewolltes dann zur Regel wird. Nun will der Verbraucherzentrale Bundesverband erreichen, dass für Immobilien keine Ausnahmen mehr von der Prospektpflicht gelten sollen. Eine sehr gute Forderung, die man so nur unterstützen kann. Immobilien haben nun wirklich nichts mit dem Sinn des Crowdfundings zu tun, weg damit!EXPORO halten wir auch für eine der Plattformen, die dann ihren Sinn verlieren werden, denn hier geht es nur um Immobiliencrowdfunding. Wie wir leider feststellen mussten, wird hier von wirtschaftlich nicht so starken Gesellschaften Kapital eingesammelt. Gesellschaften, die möglicherweise Probleme haben, einen Kredit bei einer Bank für das Crowdfunding-Projekt zu bekommen.

Wer bleibt also? Der Dumme Anleger mal wieder. Crowdfunding ist vorrangig für Startups mit tollen Ideen gedacht, welche aber eben bei der Bank kein Geld bekommen, da sie kaum oder gar keine Sicherheiten haben außer der guten Idee und einem Businessplan. Erklären sie mir bitte einmal, was eine Projektfinanzierung mit einem Startup zu tun hat! Vielleicht habe ich da ja etwas verpasst.

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